Anmeldung

 

 

Die Strecke war gesäumt von begeisterten Menschen, die dem Zug zuwinkten. Von Ottenhöfen bis Achern hätte man beinahe ununterbrochen zurückwinken können.

Die Bahnsteige waren brechend voll.

  

Die Bewohner des Achertals stürmten an Gartenzäune, auf Balkone, oder einfach so an den Streckenrand, um den Zug für diesen einen Tag wieder begrüßen zu dürfen. Dazwischen: Scharen von Fotografen: in Feldern, auf Anhöhen, sogar auf Schotterbergen der Verladung in Ottenhöfen West, alles um das beste Motiv auf dieses Spektakel erhaschen zu können. Wandergruppen hielten inne, um den Zug von Aussichtspunkten durch das Achertal schlängeln zu sehen – winkend, egal ob von der Sagenwanderung in und um Kappelrodeck herum oder auf den Pfaden des Mühlenwegs um Ottenhöfen und Furschenbach herum.

Foto: blackforest_trainspotter

Schon dieser enorme Zuspruch alleine am Streckenrand war für uns als Verein, für die 14 ehrenamtlichen Helfer des AEV und die Kollegen, die von der Dampfnostalgie Karlsruhe bzw. Eurovapor 23 058 mitgekommen sind, einfach überwältigend.

Dies setzte sich in noch gesteigerter Form bei der Anzahl der Fahrgäste fort: rund 1400 Fahrgäste werden es am Ende dieses Mühlentages gewesen sein! Ausnahmslos jede Zugfahrt von oder nach Ottenhöfen war bis auf den letzten Stehplatz besetzt. Bedauerlicherweise mussten wir beim ersten Zug von Achern nach Ottenhöfen rund 60 Fahrgäste am Bahnsteig zurücklassen. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle entschuldigen, nehmen aber gleichzeitig mit, dass es definitiv Interessenten an unserer Arbeit und dem Technik-Kulturgut historischem Dampfzug gibt. Auch wollen wir den vielen Verständnisvollen Fahrgästen danken, die zwar im ersten Versuch stehen bleiben mussten, aber dann in einem anderen Zugpaar dennoch Platz gefunden haben. Für alle anderen können wir nur sagen: das soll nicht die letzte Fahrt im Achertal gewesen sein! Dies verstehen wir als großen Startschuss für uns als Verein wieder einmal fest ins Achertal zurückzukehren! Das demonstrierte riesige Interesse am Damfpzug im Achertal – auch oder gerade nach der langen Zwangspause- ist für uns als Verein eine große Motivation weiterzumachen in unserem Vorhaben.

Dies alles wäre jedoch nicht möglich gewesen, wenn wir nicht auch Unterstützung von dritter Seite bei der Organisation im Vorfeld, bei der Werbung und natürlich zu guter Letzt der Durchführung der Fahrt bekommen hätten. Deshalb möchten wir uns ganz herzlich bei unseren eigenen 14 ehrenamtlichen Helfern bedanken, die tapfer die Massen an Fahrgästen als Fahrkartenkontrolleure und Verkäufer auf sich genommen haben, die auf der Lok gefahren oder Teilstrecken geheizt haben. Hier auch der Dank an die Kollegen der UEF und Eurovapor, die zum Teil mit Personal und vor allem mit ihren Fahrzeugen ein äußerst wichtiger Baustein waren, um die Fahrt überhaupt erst starten zu können. Beim Thema wichtiger Baustein zur Durchführung der Fahrt möchten wir uns hier auch ausdrücklich und herzlich bedanken bei der SWEG für die kooperative und hilfreiche Zusammenarbeit!

Wir vom AEV sagen danke und kommen wieder!

Wir vom AEV sagen danke und kommen wieder! Fotos: Benedikt Spether

Getreu dem Motto „wer nicht wirbt, der stirbt“ soll an dieser Stelle auch der Dank an die Tourismusbüros des Achertals ausgesprochen werden. Zusammen mit der Volksbank, Frau Kindle, Frau Epting, Frau Bleich und allen voran Frau Steinlein (Ottenhöfen) konnten wir insgesamt fast 100 Werbeplakate und etwa 300 Flyer vorab im gesamten Achertal und Umgebung verteilen.

 

Besonders freut es uns als Verein zu sehen, dass nicht nur wir einen großen Spaß bei der Sache und den vielen Gästen im Tal hatten, so haben es sich auch die Bürgermeister des Achertals nicht nehmen lassen, dieses Spektakel selbst mitzuerleben, wie eindrucksvoll und mit tollem Bildmaterial z.B. auf dem Instagramkanal von Bürgermeister Hattenbach von Kappelrodeck zu sehen ist.